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Widerklage Zugewinnausgleich

Eine Teil(Wider-)klage hemmt den Eintritt der Verjährung

Mit Schriftsatz vom 3.2.2003 erhob der Beklagte Widerklage mit dem Antrag, die Klägerin zu verurteilen, an ihn Zugewinnausgleich in Höhe von 19.134,77 EUR zuzüglich Zinsen zu bezahlen. In der Begründung wurde ausdrücklich von ihm angeführt, Gegenstand der Widerklage sei eine Teilforderung. Eine weitergehende Ausgleichsforderung bleibe ausdrücklich vorbehalten. Im Weiteren bezeichnet er den gestellten Antrag als Teilwiderklage Der Antragsteller hatte Zugewinn in Höhe von 36.295,18 EUR geltend gemacht. Daraufhin hatte die Antragsgegnerin Widerantrag erhoben und ihrerseits den Antrag auf Zahlung von Zugewinnausgleich in Höhe von 10.863,38 EUR erhoben. Das gerichtliche Verfahren endete durch Vergleich. Das FamG hat den Verfahrenswert auf 36.295,18 EUR festgesetzt. Es ist davon ausgegangen, dass die wechselseitigen Anträge auf Zugewinn denselben Verfahrensgegenstand beträfen und ihre Werte daher nicht zu addieren.

AGS 5/2016, Antrag und Widerantrag auf Zugewinn

Das AG hat die auf Zahlung von Zugewinnausgleich gerichtete Klage des Ehemannes abgewiesen und ihn auf die Widerklage - nach deren Rücknahme im Übrigen - verurteilt, an die Ehefrau 331.402,05 EUR zu zahlen. Sein wechselndes Vorbringen zum streitigen Depot während des Prozesses sei nicht glaubhaft, es seien keine näheren Einzelheiten zu den vermeintlichen Anlagen und Abhebungen der Geschäftsfreunde mitgeteilt und Belege nicht vorgelegt worden Die zulässigen Klagen sind im Wesentlichen unbegründet. Die Widerklage ist begründet. A. Die. Klage ist hinsichtlich des Zahlungsanspruchs unbegründet, weil die Beklagten den Zugewinnausgleich nach § 1381 BGB in voller Höhe verweigern können. Es daher kann dahinstehen, ob der Zugewinnausgleichsanspruch in der geltend gemachten Höhe bestünde eingereichten und der Ehefrau am 5. Februar 2003 zugestellten Schriftsatz erhob der Ehemann Widerklage auf Zahlung von Zugewinnausgleich in Höhe von 19.134,77 € nebst Zinsen. In der Begründung führte er aus, dass Gegenstand der Widerklage eine Teilforderung sei und die weitergehende Ausgleichsforderung ausdrücklic Zugewinnausgleichsanspruch entsteht mit Beendigung des Güterstands. Nach Beendigung des Güterstands - in der Regel nach rechtskräftiger Scheidung - steht dem Ehegatten, der in der Ehe einen geringeren Zugewinn erwirtschaftet hat, ein Ausgleichsanspruch gegen den anderen Ehegatten zu ( § 1378 BGB ). Dieser Anspruch kann in einem isolierten Verfahren. 3Auf die Widerklage des Antragsgegners wird die Antragstellerin verurteilt, an den Antragsgegner Zugewinnausgleich in Höhe von 5.147,55 € nebst 5 % Zinsen über dem Basiszinssatz nach dem Diskontüberleitungsgesetz seit dem 29. Mai 2003 zu zahlen. 4Im Übrigen werden das Versäumnisurteil aufgehoben und die weiter gehende Widerklage abgewiesen

Zugewinn: Darlegungs- und Beweislast bei der

Ich muss also den Wert für die Widerklage in den Verbund mit reinnehmen und gucken, ob´s einen Gebührensprung gibt. Ich habe keine Ahnung, was der Ehemann für einen Zugewinn erwartet haben könnte bzw. was er meinte, an seiner Zahlungsverpflichtung reduzieren zu können, denn die Parteien haben sich vor Auskunft über den Zugewinn im Scheidungstermin umfassend geeinigt, dass es gegenseitig. 7. Weitere Erläuterungen zum Zugewinnausgleich. Die Berechnung des Zugewinnausgleichs beruht auf einem abgeschlossenen, in der Vergangenheit liegenden Lebenssachverhalt, nämlich dem Anfangs- und Endvermögen der Beteiligten zu den Stichtagen der §§ 1374 Abs. 1, 1375 Abs. 1 BGB Der Streitwert für die Widerklage wird nach § 19 GKG berechnet. Nach § 19 Abs. 1 Satz 1 GKG werden die Ansprüche einer Klage und Widerklage zusammengerechnet, soweit sie in einem Prozess verhandelt werden. Soweit Klage und Widerklage aber denselben Streitgegenstand betreffen, ist nur ein Wert maßgebend, und zwar der höhere Der Wortlaut der Vorschrift hebt im Gegenteil ausdrücklich hervor, dass jeder Ehegatte von dem anderen Ehegatten die Auskunft verlangen kann. Das schließt auch Auskunftsverlangen eines Ehegatten ein, dessen Zugewinn den des anderen von vornherein offensichtlich übersteigt. In dem Fall bedarf er der Auskunft nicht zur Verfolgung eines eigenen, sondern zur Ermittlung des gegen ihn selbst gerichteten Ausgleichsanspruchs

Zugewinnausgleich - Leistungsverweigerung bei Tötung des

In der Folgezeit berühmte sich der Beklagte eines Anspruchs auf Zugewinnausgleich, worauf die Ehefrau die negative Feststellungsklage erhob. Mit einem am 5.2.03 zugestellten Schriftsatz erhob der Ehemann eine Teil-Widerklage auf Zahlung mit dem Hinweis, eine weitergehende Ausgleichsforderung bleibe vorbehalten. Die Ehefrau beantragte die Feststellung, dass kein über diesen Betrag hinausgehender Anspruch bestehe. Nach Schluss der mündlichen Verhandlung kündigte der Ehemann mit Schriftsatz. 2) Wird mit Klage und Widerklage ein Zugewinnausgleich begehrt, dann bemißt sich der Streitwert nach § 19 Abs. 1 S. 3 nur nach der höheren Forderung (keine Wertaddition) Auf die Berufung des Ehemannes hat das Oberlandesgericht die Ehefrau verurteilt, an den Ehemann einen Zugewinnausgleich in Höhe 19.134,77 EUR nebst Zinsen zu zahlen. Die weitergehende Widerklage hat das Oberlandesgericht wegen Verjährung des Anspruchs abgewiesen; die weitergehenden Berufungen der Parteien hat es zurückgewiesen. Mit der Revision verfolgt der Ehemann seine Widerklage, soweit sie in Höhe von 13.323,38 EUR abgewiesen worden ist, weiter Streitwert bei Klage und Widerklage im Verfahren über den Zugewinnausgleich. Auf die Beschwerde des erstinstanzlichen Verfahrensbevollmächtigten der Antragstellerin Rechtsanwalt S wird der Beschluss des Amtsgerichts -Familiengericht- Brühl vom 19.02.2013 in Verbindung mit der [...] Das vollständige Dokument können Sie nur als registrierter Nutzer von rechtsportal.de abrufen. Sie sind noch. (1996), Rz. 2645; 2646; 5140), wonach die Streitwerte der Klage und Widerklage zum Zugewinnausgleich zusammenzurechnen sind, wenn es sich um verschiedene Teile eines Streitgegenstandes handelt. OLG München, 25.10.2006 - 12 WF 1613/06. Streitwert bei Klage und Widerklage im Unterhaltsabänderungsprozess. Da sich die Anträge nicht von vornherein gegenseitig ausschließen und das Gericht sich.

BGH, Urteil vom 09.01.2008 - XII ZR 33/06 - openJu

  1. Bei der Widerklage des Klägers im Vorprozeß sei es in erster Linie um die Durchsetzung des Anspruchs auf Zugewinnausgleich gegangen. Denn er habe sie damit begründet, daß er wegen seines Zugewinnausgleichs- und des Pflichtteilsanspruchs wertmäßig 92.453 DM verlangen könne und dem die vorgeschlagene Aufteilung entspreche. Die damalige Antragstellung habe nur darauf beruht, daß nach der.
  2. Der Streitwert des Zugewinnausgleichs im Scheidungsverbund | In den letzten Ausgaben von BRAGO professionell (BRAGO prof. 2/01, 16; 5/01, 58; 6/01, 71) ist bereits die Berechnung der Streitwerte für die Scheidung selbst, den Versorgungsausgleich, die Regelung der elterlichen Sorge und das Umgangsrecht erläutert worden. In dem folgenden Beitrag wird gezeigt, wie der Wert für den Zugewinnausgleich im Scheidungsverbund korrekt zu ermitteln ist
  3. Auf die Berufung des Ehemannes hat das Oberlandesgericht die Ehefrau verurteilt, an den Ehemann einen Zugewinnausgleich in Höhe 19.134,77 € nebst Zinsen zu zahlen. Die weitergehende Widerklage hat das Oberlandesgericht wegen Verjährung des Anspruchs abgewiesen; die weitergehenden Berufungen der Parteien hat es zurückgewiesen. Mit der Revision verfolgt der Ehemann seine Widerklage, soweit sie in Höhe von 13.323,38 € abgewiesen worden ist, weiter
  4. (1) Bei dem Gericht der Klage kann eine Widerklage erhoben werden, wenn der Gegenanspruch mit dem in der Klage geltend gemachten Anspruch oder mit den gegen ihn vorgebrachten Verteidigungsmitteln in Zusammenhang steht
  5. Das Amtsgericht hat die Ehefrau verurteilt, an den Ehemann einen Zugewinnausgleich in Höhe von 15.475,65 € zu zahlen; die weitergehende Widerklage des Ehemannes hat es abgewiesen. Auf die Klage der Ehefrau hat es festgestellt, dass dem Ehemann kein über den Betrag von 19.134,77 € hinausgehender Zugewinnausgleichsanspruch zusteht; die weitergehende Klage der Ehefrau hat es abgewiesen. Dabei ist es davon ausgegangen, dass die Zugewinnausgleichsforderung des Ehemannes, soweit sie 19.134.
  6. Zugewinnausgleich: Leistungsverweigerung bei Tötung des ausgleichspflichtigen Ehegatten durch den ausgleichsberechtigten . Tenor. Der Rechtstreit ist in Höhe von 6765,80 Euro erledigt. Im Übrigen wird die Klage abgewiesen. III. Auf die Widerklage wird der Kläger verurteilt, an die Beklagten 16.428,20 Euro nebst Zinsen hieraus in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz seit 6.12.2011 zu bezahlen

AGKompakt 012/2019, Verfahrenswert bei Antrag und

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Streitwert bei Klage und Widerklage im Verfahren über den

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